Bezirksapostel Rüdiger Krause in unserer Gemeinde

Der Termin war schon länger bekannt und die Vorfreude war groß. Am 15.01.2025 war es dann endlich soweit und Bezirksapostel Rüdiger Krause besuchte unsere Gemeinde. Er wurde begleitet von Bischof Dirk Hiddessen, unserem Bezirksvorsteher Andreas Filler sowie unseren Bezirksevangelisten Christoph Lindwedel und Stefan Beil. Die Gemeinden Burgwedel, Langenhagen und Uetze waren auch eingeladen.

Der Bezirksapostel legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus Johannes 1,18 zugrunde:

„Niemand hat Gott je gesehen;
der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat es verkündigt.“

Der Chor hat zum Auftakt das Lied „Herr, mach meine Seele wahrhaftig und treu“ vorgetragen.

Bezirksapostel Krause brachte zunächst zum Ausdruck, dass er sich sehr freue in der neuen Gemeinde Hannover-Ostkreis zu sein. Eingehend auf den Chorvortrag bezeichnete er diesen als einen „großen Bittgesang“. Das Lied besteht ausschließlich aus vertonten Bitten, so auch, dass wir mehr heißes Verlangen haben wollen, Jesum zu schauen. Es ist klar, so der Bezirksapostel, das wir das ohne unseren Gott nicht schaffen, denn ohne ihn können wir nichts tun. Aber auch wir müssen etwas tun – und zwar jetzt. Er verwies in diesem Zusammenhang auf den letzten Gottesdienst des Stammapostels und auf das Jahresmotto: „Es ist Zeit, Gutes zu tun!“

Der Gottesdienst stand unter dem Tenor: „Kein Mensch hat Gott jemals von Angesicht gesehen – aber wir können ihn erleben und erfahren durch Jesus Christus.“

Hier einige Schlaglichter aus der Predigt:

  • Johannes hat Jesu als das fleischgewordene Wort bezeichnet. Er hat damit Jesu groß gemacht.
  • Niemand hat Gott je gesehen. Er hat aber sichtbar seinen Sohn Jesus Christus als Teil der dreieinigen Gottheit auf die Erde gesandt damit er uns Menschen nahe ist.
  • Wir können ihn nicht sehen, aber glauben. Gott ist im Glauben erfahrbar.
  • Er kommt zu den Menschen in seinem Geist und Wort.
  • Gott gibt Sicherheit. Du wirst von ihm gesehen und geliebt ohne Vorbedingungen.
  • Niemand ist ihm gleichgültig. Du bist dem Herrn wertvoll.
  • In diesem Wissen und Vertrauen wollen wir jedoch immer demütig bleiben, denn wir können uns das Heil nicht erarbeiten – alles ist Gnade!